Tun, statt nur wissen wollen

Ich höre und vergesse; ich sehe und behalte; ich tu und begreife!

4 Challenges zur Vorbereitung

Bitte wirklich machen.

Die folgenden Aufgaben sind für Dich. Schön wäre es trotzdem, wenn manche von Euch bereit sind, die Ergebnisse auch zu zeigen. Verkünstelt Euch deshalb aber nicht. Visualisierung ist nicht Kunst, sondern Sprache! Oft geschieht sogar das Gegenteil: Möchte man etwas besonders schön skizzieren, wirkt es verkrampft und verzwungen. Für alle Aufgaben wirst Du deshalb maximal 20 Minuten brauchen.

  1. Meine Motivation bildhaft dargestellt: Was versprichst Du Dir von diesem Visualisierungs-Workshop? Welcher Gegenstand steht für Dich metaphorisch für diese Motivation? Hab diesen Gegenstand bitte im Workshop parat – er sollte aber nur so groß sein, dass Du ihn in die Kamera halten kannst.
  2. Drei Elemente/Eigenschaften reichen (fast immer) aus: Visualisierung nutzt einfacheste Bilder für einfaches Verständnis. Einfach heißt, weniger ist mehr. Überlege, welche drei darstellbare Eigenschaften die folgenden „Charaktere, Tiere, Dinge und Menschen“ haben. Ein Beispiel: dafür: Die drei darstellbare Elemente/Eigenschaften für ein Haus sind: Fenster, Schornstein, Giebeldach; für eine Giraffe: gelb mit Flecken, langer Hals, seltsame Hörner mit runden Knubbeln. Welche drei einfach zu skizzierende Elemente/Eigenschaften/Assessoires machen eine Fee, ein Papagei, eine Schubkarre und einen Chinesen aus? Übrigens: Gibt es für Dich einen grundsätzlichen Konflikt, Menschen so reduziert, klischeehaft darzustellen?
  3. Bilder als Erinnerungshilfe: Versuche aus der Erinnerung möglichst genau Dein Kinderzimmer mit sechs Jahren von oben gesehen zu skizzieren. Überlege, wo standen die Möbel, das Bett, wo waren die Fenster und die Tür? In welche Richtungen gingen die Türen und die Fenster auf. Welche Farbe hatte der Fußboden u.sw. Skizziere mit Bleistift (so kannst Du radieren) möglichst genau den Grundriss mit den Einrichtungsgegenständen. Schreibe in Stichworten auf, wie es Dir mit Dieser Aufgabe gegangen ist.
  4. Gehe mit dem Stift spazieren. So, wie Du Deine Schreibtischunterlage üblicherweise vollkritzelst. Fang einfach an, lass Dich treiben, schraffiere, punktiere, verziere, hab Spaß und denk nicht viel. Bewerte nicht! Höre rechtzeitig auf – zuviel ist zuviel.

Material

Absolut notwendig:

  1. Bleistift, Kugelschreiber, schwarzer dünner Filzstift, dickerer schwarzer Filzstift, Textmarker, bunte Stifte
  2. genügend Papier, bitte auch größer als A4 (kariertes und unliniertes weißes)
  3. Haftnotizen, Schere und Tesafilm bzw Kreppklebeband
  4. Smartphone

schön wäre:

  1. Whiteboard- oder Flipchartmarker mit Rund- und Keilspitze
  2. Stift mit Pinselspitze
  3. Tablet mit digitalem Stift
  4. Flipchartpapier (kann man gut an eine Tür kleben)

Schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Ablauf


Das Wochenende davor: Challenges für gute Vorbereitung

Gut vorbereitet gelingt der Einstieg am Montag sofort und intensiv.


Montag: 24. November, 14 bis 18 Uhr: Fundament schaffen.

Die Grundlagen für Visualisierung für mehr Wirkung und Ergebnisse in vielen Bereichen.


Dienstag: 25. November, 10 bis 16 Uhr: Übungspraxis

Auf Eure individuelle Zielsetzung zugeschnittene Übungen zur Vertiefung. Überlegt schon einmal, was bei Euch im Studium zunächst ansteht. Lass dich von der nebenstehenden Visualisierung inspirieren.


Danach : Transfer in den Studienalltag

Das Soft Skill Visualisierung kann so zum Hard Skill werden. Hard Skill deswegen, weil gute Kommunikation, gelungene Visualisierung nur ein Mittel zum Zweck ist. Nämlich für bessere Ergebnisse, für mehr Outcome!
Also Dranbleiben! Vor allemn die ersten zwei Wochen. Dann wird Visualisierung mehr und mehr zum Selbstläufer und nach 60 Tagen in Fleisch und Blut übergehen.


Zurück zu den Vereinbarungen.


Print Friendly, PDF & Email