„Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem großen Zeh in den Sand kratzen kann.“

sagte der bekannte Grafiker und Typograph Kurt Weidemann, bei dem ich studiert habe. Recht hat er, denn ein Logo ist keine Malerei, keine Illustration, kein Gefrickel aus Bild und Schrift.
Als Grafiker wird man leider oft mit Vorschlägen konfrontiert, die mit viel Herzblut vom Auftraggeber „schon mal so entworfen worden sind“.
Deshalb in Kürze einige Prinzipien für ein gutes Logo:

Für ein überzeugendes Logo, eine überzeugende Wortbildmarke gilt:

Weniger ist mehr! Ein Logo wird so lange vereinfacht, bis nur noch das Wesentliche übrig bleibt: das heißt klare, entschiedene Formen und Farben. Ein Logo ist deshalb auch in der Verkleinerung noch gut zu erkennen und lesbar – auch in der Schwarzweiß- bzw. Graustufenversion! Ein gutes Logo strahlt sowohl Seriosität als auch Professionalität aus, bei aller Frische und Prägnanz! Ein gelungenes Logo fordert erheblichen Gestaltungsaufwand und entsteht nicht nebenbei.

Wenige verzichten beim Hausbau auf einen Architekten und Statiker – aus gutem Grund.

Doch auch ein schlechtes Logo, selbstgemachtes Logo kann gefährlich werden.
Das Gute dabei: Ein professionelles Logo kostet weniger als eine gute Haustür!

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