Es klingt vielleich zunächst arogant: Professionell Gestalten kann nur der Profi.

Nicht umsonst studieren Grafik-Designer mindestens 8 Semester und ist Mediengestaltung ein Lehrberuf. Dazu kommt das nötige Wissen um die Zusammenhänge von Gestaltung und entsprechender Produktion im Druck und Online-Bereich. Profis wissen auch um die Notwendigkeit nur mit „guten Zutaten“ auch gut gestalten zu können. Das heißt mit treffenden Texten und Fotos die etwas aussagen! Das setzt auch ein entsprechendes Budget voraus.
Es macht einfach einen Unterschied, ob man mit Gestaltung täglich zu tun hat oder nur ab und zu. Niemand würde sich von einem Hobby-Arzt operieren lassen, selbst wenn es erlaubt wäre. Und wahrscheinlich verspricht ein Konzert von einem Konzertpianisten ebenfals mehr Genuss als die Darbietung eines ambitionierten Laienspieler.

Nun kommt das großes Aber.

Viele Menschen haben ein ästhetisches Gefühl, haben guten Geschmack und sind außerordentlich Kreativität – leider können Sie diese Fähigkeit nicht zur Mediengestaltung nutzen.

Warum? Wir machen in unseren Seminaren immer wieder die Erfahrung, dass die Teilnehmer nach einem schnellen Aha-Erlebnis schon nach wenigen Stunden ihre Gestaltungsergebnisse unglaublich verbessert haben. Parallel steigt Ihre Fähigkeit Ergebnissse zu beurteilen. Und das nur weil sie nun in der Lage sind, den Gestaltungsprozess zu verstehen und praktisches Grundlagenwissen gewonnen haben.
Übrigens hat es mich schon immer wieder verblüfft, das geschmackvoll angezogene Menschen, die in wunderschön eingerichteten Wohnungen leben, viel Sinn für Schönheit und Ästhetik haben, selten (zunächst!) in der Lage sind ein einfaches Blatt Papier oder eine Internetseite so zu gestalten, dass die Ergebnisse etwas gleich sehen.

Eigentlich ist es „nur“ ein Problem und das kann gelöst werden

Gute Gestaltung lebt von Reduktion und Klarheit: d.h. konkret Unwesentliches weglassen, leere Flächen als wichtiges Gestaltungsmittel nutzen und Wahrnehmungspsychologische Prinzipien beachten.

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