Ausschreibung

Wirkungsvoll visualisieren

Gedanken und Menschen in Bewegung bringen!

 

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Kurzbeschreibung und Nutzen der Workshop-Module

„Um dich begreiflich zu machen, musst du zum Auge sprechen.“ 



So formulierte es der Dichter Johann Gottfried Herder schon im 18ten Jahrhundert. Heute bestätigt die moderne Hirnforschung, dass unser Gehirn überwiegend in Bildern denkt. Über 40 Prozent unserer Gehirnnerven sind „Augennerven“ – also mit dem Auge verbunden. Das Gehirn verarbeitet visuelle Informationen 60.000-mal schneller als Textinformationen! Kein Wunder also, dass sich selbst unser Unbewusstes bildhaft ausdrückt – oder haben Sie schon einmal „Text“ geträumt? „Das Gehirn ist ein Bilder erzeugendes Organ“ sagt der renommierte Hirnforscher Gerald Hüther. Es sucht permanent nach Bildverknüpfungen und entwickelt neue innere Bildgeschichten. Durch gelungene Visualisierung geben wir unserem Gehirn das notwendiges „Futter“! Durch treffende Bilder reduzieren wir die Informationsflut und schaffen eine wohltuende Ordnung in unseren Gedanken.

Symbolbild Zeichen

Warum gelungene grafische Visualisierung Gedanken und Menschen in Bewegung bringt, lässt sich also psychologisch und neurologisch begründen. Mit Visualisierung erreichen Sie alle Hirnareale und somit den Menschen ganzheitlich! Wenn Sie Informationen visualisieren, schaffen 
Sie beste Voraussetzungen für wirkungsvolle Kommunikation, für wirkungsvolles Lernen und Kreativität.


Zielgruppen:

Von der Fähigkeit wirkungsvoll zu visualisieren profitiert jeder – egal, ob man beruflich viel mit Menschen zu tun hat oder ob es darum geht, sich „im stillen Kämmerlein“ über bestimmte Dinge klar zu werden oder Konzepte zu entwickeln. Unsere Basis-Workshops richten sich deshalb wirklich an alle.

Mit speziellen, praxisbezogenen Aufbau-Workshops für unterschiedliche Zielgruppen, z. B. Lehrende und Lernende, Führungskräfte, Präsentierende, Projektleiter, Moderatoren, Trainer, Coaches, Produktentwickler garantieren wir einen schnellen Transfer in den Berufs– bzw. Studienalltag.


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Übersicht über das modulare Workshop-Konzept

Basis-Workshop „Stift(e) und Papier“ – Inhalt:

In dem Basismodul „Visualisieren lernen“ integrieren Sie Ihre oft vergessenen kindlichen Fähigkeiten (ja, als Kind konnten Sie sich visuell ausdrücken und fast alles zeichnen!) mit vorhandenen und neuen „Erwachsenenfähigkeiten“. Dieses von uns entwickelte, durchdachte Lernkonzept ZEICHN © steht für den individuellen Weg zu einer effektive Bildsprache und nicht dafür, künstlerische Fähigkeiten zu vermitteln. Ganz nebenbei entstehen dennoch professionelle „Bildwelten“ und Charts, die oft einen ästhetischen Reiz haben.

Trainings- und Wissensschwerpunkte im Basis-Workshop

  • Menschliche Wahrnehmung und Denkvorgänge verstehen

    Wie kommen wirklich Informationen an? Wie reduziere ich Komplexität und bringe ich Dinge auf den Punkt? Wie erreiche ich „die Herzen“? Wie gelingt individuelle Ansprache? Was zeichnet eine wirkungsvolle Visualisierung aus? Warum Visualisierung entschleunigt und das uns heute besonders gut tut?
  • Visuellen Grundwortschatz entwickeln
    Wie überwinde ich „Ich-kann-nicht-zeichnen-Blockaden“? Wie schreibe ich lesbar und ansprechend? Wie nutze ich Formen und Symbole als Bedeutungsträger? Wie visualisiere ich Figuren und Situationen einfach, gefällig und eindeutig? Wie nutze ich grafische Effekte – Schatten, Farbe, Bewegung – als Emotionsverstärker?
  • Inhalt und Form zusammenbringen

    Wie stelle ich Zusammenhänge und Prozesse dar? Wie komme ich auf „Schlüsselbilder“? Welche Aufteilung unterstützt den Inhalt? Wie nutze ich bestimmte Formate und Visualisierungsstile situations- und zielgruppengerecht?
  • Integration, Interaktion und Motivation
    Wie integriere ich Visualisierung angemessen (denn Visualisierung 
ist kein Selbstzweck)? Wie motiviere ich dazu, „den Stift“ weiterzugeben und eine gemeinsame „Bildsprache“ zu sprechen und zu entwickeln?
  • Üben, üben, üben
    Wie übe ich effektiv (jede Sprache lernt man durch Sprechen und Übung)? Welche Formate und Stifte, welcher Stil liegen mir besonders? Wie kann ich vom Feedback besonders profitieren?

 

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Ergänzungs-Workshop „Tablet, Smartboard und Co.“ – Inhalt:

Für viele ist ein Tablet inzwischen fester Bestandteil im Arbeitsalltag. Doch bei allen Vorteilen, stellt das kleine Displayformat einen vor besondere Herausforderungen, wenn es um das gekonnte Visualisieren geht. Dieser Workshop baut auf dem Basis-Workshop auf und fokussiert auf Vorteile und thematisiert die Nachteile. Denn für einen ähnlichen Visualisierungsstil wie mit Stiften auf einer großen Fläche, ist ein Tablet weniger geeignet.

Trainings- und Wissensschwerpunkte

  • Kennenlernen effektiver Visualisierungs-Apps
  • Umgang mit Teilnehmern, iPad, Stift, App und Beamer
  • Integration von Bild, Audio, Video mit ZEICHN

 


Im Workshop als Demo mit dem Finger direkt auf das iPad gezeichnet und dann in iMovie geschnitten und mit Musik unterlegt – alles komplett fertig in 12 Minuten. Natürlich nicht perfekt aber effizient und wirksam!


Kontextbezogene Aufbau-Workshops – Inhalt:

In diesen Workshops wird auf die Bedürfnisse spezieller Zielgruppen eingegangen und so der Basis-Workshop vertieft. Trainingssequenzen bilden den Berufsalltag ab und bieten so optimale Voraussetzungen für die Integration des Gelernten in den Berufsalltag.

Selbstverständlich sind die Module kombinierbar um die Workshops individuell anpassen zu können.

Trainings- und Wissensschwerpunkte in den Aufbau-Workshops

  • Modul 1:

    Visualisierung im Bereich Ideenentwicklung und Innovation

    Wie werte ich klassische Kreativitätsmethoden bildhaft auf? Wie nutze ich Bildsprache als verbindendes Element? Welche innere Haltung, welche inneren Bilder fördern Kreativität? Wie schlage ich die Brücke zur Umsetzung in die „technische Welt“?
  • Modul 2:

    Visualisierung für Moderation und Prozessbegleitung

    Wie spiegle und notiere ich Gruppenprozesse und Inhalt grafisch mit Mehrwert? Wie lade ich zu Diskussion und zu Feedback ein? Wie entwickle ich durch „Visual Facilitation“ (Facilitation = Prozessbegleitung) neue Perspektiven?
  • Modul 3:
    Visualisierung für Coaching und Therapie
    Wie nutze ich Schlüsselbilder? Wie integriere ich kunsttherapeutische Konzepte? Wie nutze ich Bildhaftes als Ausdrucksmittel für Bewusstes und Unbewusstes?
  • Modul 4:

    Visualisierung für Präsentation und Training

    Wie integriere ich persönliches Auftreten und Visualisierungsstil? Wie inspiriere, motiviere oder provoziere ich bildhaft? Wie schaffe ich nachhaltigen Mehrwert? Wie hängt „Bühne“ und Visualisierungsformat zusammen?
  • Modul 5:

    Visualisierung für Lehren und Lernen
    Was ist für das Lehren, was für das Lernen wichtig? Wie passt Individualität und „Handgemachtes“ in die Wissenschaftswelt? Wie wird traditionelle Wissensvermittlung zum gemeinsamen Lernraum modifiziert?
  • Modul 6:

    Visualisierung für Notizen bzw. Graphic Recording
    Wie notiere ich effizient – für mich alleine und um Wissen zu teilen? Wie gelingt ein „Weniger ist mehr“ in meinen Aufschrieben? Was spricht für Schnelligkeit, was für Nachbearbeitung? Wie finde ich „mein“ Medium, meinen Stil? Definition Graphic Recording …

Methoden und Didaktik:

  • viel Praxis anhand von „echten Inhalten“
  • Gruppenarbeit
  • Feedbackrunden
  • Impulse und Reflexion
  • individuelle Anregungen

Trainer Siegfried Bütefisch:

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Schon während des Graphik-Design Studiums an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, war er als Illustrator tätig. Neben seiner mehr als 30jährigen Tätigkeit als Gestalter (www.buetefisch.de) ist er heute als Autor, Trainer und Coach in „Kommunikationsdingen“ tätig. Das verbindende Element all seiner Aktivitäten ist:

„Wie erreiche, überzeuge und gewinne ich Menschen medial und persönlich – wertorientiert und nachhaltig.“


Format und Dauer:

Erfahrungsgemäß macht es Sinn, einen Tag für die Basisfähigkeiten, mindestens einen halben Tag für Tablet und Co. und mindestens einen weiteren Tag für die Aufbauthemen einzuplanen. Grundsätzlich werden alle Workshops passgenau für die jeweiligen Teilnehmer und Anforderungen justiert.

Die optimale Teilnehmerzahl liegt zwischen 4 und 12 Teilnehmern. Bei sehr vielen Teilnehmern macht eher eine Impulsveranstaltung als ein Workshop Sinn – selbstverständlich zum Mitmachen.

Der Praxistransfer kann durch Nachbetreuung (auch internetgestützt) oder begleitende Training-on-the-Job Maßnahmen optimiert werden.


Kosten, weitere Informationen und Anmeldung:

Wir konzipieren und organisieren Veranstaltungen nach Ihren Wünschen. Egal ob inhouse, im Tagungszentrum oder Hotel, egal, ob mit oder ohne Material für alle Teilnehmer oder vielleicht sogar mit passendem Rahmenprogramm.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage:

Bütefisch Marketing und Kommunikation
Nürtinger Straße 28
72667 Schlaitdorf
Telefon: (07127) 22910
Telefax: (07127) 22920
eMail: info@buetefisch.de
www.buetefisch.de

Übrigens begleiten wir gerne „visualisierend“ Ihre Veranstaltungen oder erstellen für Sie Visualisierungen und Präsentationen fast aller Art.

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