Frischfisch Impulse

Hörenswert – Low

Fotoprotokoll Impulsvortrag Calw 6.2.2017 „Marketing wirkt besser als Werbung“

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen neuer Ideen.

Mehr Konzertbesucher, neue Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren – das bringt einen Verein voran und sichert die Zukunft. Um dieses zu erreichen, denken manche Vereine leider immer noch meist nur an Plakate und Flyer. Die etwas „moderner“ denkenden Vereine wissen und nutzen zudem die Präsenz im Internet und in sozialen Netzwerken wie Facebook. Und natürlich erleben die meisten, dass die Mund-zu-Mund-Propaganda, ein gutes Gespräch noch immer der erfolgreichste Weg ist, um gute Beziehungen aufzubauen und Menschen für seine Sache zu gewinnen.

Hier das Fotoprotokoll mit etwas Zusatzmaterial:

Werbung-1

Beziehungen schaffen-2

Der Weg-3

Gute Gestaltung-4

10.000 EUR muss raus-5

Auszug_Roter_Fisch-1_Wahrnehmungspsychologie

Wenn Sie Interesse haben tiefer in das Thema einszusteigen – mit einer leicht verständlichen „Badewannenlektüre mit nötigem Tiefgang“ – schauen Sie z. B. mal in die Taschenbuchreihe, der „Rote Fisch“.

Herzliche Grüße aus Schlaitdorf

 

Sigi Bütefisch

Edward Bernays – Erfinder der PR und Neffe Freuds

„Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. Doch das ist nicht überraschend, dieser Zustand ist nur eine logische Folge der Struktur unserer Demokratie: Wenn viele Menschen möglichst reibungslos in einer Gesellschaft zusammenleben sollen, sind Steuerungsprozesse dieser Art unumgänglich.“

Diese Zeilen stammen nicht von einem modernen Gesellschaftskritiker!

Es ist die Einleitung des ersten Buchs über Public Relations überhaupt und wurde 1928 in den USA veröffentlicht. Ein Klassiker – aktuell wie eh und je.

Propaganda: Die Kunst der Public Relations Taschenbuch
von Edward Bernays (Autor), Klaus Kocks (Vorwort), Patrick Schnur (Übersetzer)

Schönheit und Funktion

„Beauty is something that works“,
sagt Fillipo Perini, Chefdesigner von Lamborghini.

Impuls und Zusammenphasung Impulsvortrag Altensteig

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

nun noch etwas „Futter“ zum Erinnern und als Hilfestellung für Ihr nächstes Projekt.
 
(Klicken für vergrößerte Abbildung)
 
Gestaltungstipps_Buetefisch

Ein weiterer Impuls und ein Auszug aus dem roten Fisch:

Auszug aus_Roter_Fisch-4_Gestaltungsraster und weiterfuehrende Literatur

Wenn Sie tiefer ins Thema einsteigen möchten, sind meine Taschenbuchleitfäden, die auch als eBook erhältlich sind, eine gute Hilfestellung.

Die Leitfäden sind sofort verfügbar z. B. in allen Online-Buchportalen wie Amazon & Co.

Viel Erfolg beim Umsetzen

Ihr Sigi Bütefisch

 

Bilder und Videos als Marketinginstrument

Vertrieb:

Wenn Sie Bilder machen oder Videos produzieren, sollten sie Ihnen nutzen und dem Betrachter Freude machen. Das gelingt nur, wenn Sie sich um den „Vertrieb“ offensiv kümmern.

Rechtsicherheit:

Sie dürfen nicht alles und jeden aufnehmen und veröffentlichen. Das Wichtigste dazu finden 
Sie über den Link.

Weitere Impulse:

https://www.e-recht24.de/artikel/blog-foren-web20/7361-so-nutzen-sie-bilder-rechtssicher-in-ihrem-blog.html
 
Und noch ein Gedanke zur Wirkung von Bildern – dazu gehören nicht nur Fotos!
 
Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.
Henri Cartier-Bresson

Bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder unfotogenen Motiven ist es eine Kunst, NICHT auf den Auslöser zu drücken.
Andreas Feininger

Wenn ich Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera herumzuschleppen.
Lewis Hine

Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, dann warst du nicht nah genug dran.
Robert Capa

Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden.
K. C. Cole

 

Nachbearbeitung von Fotos und Videos

Bildbearbeitung:

Bei der Bearbeitung können der Bildausschnitt, die Helligkeit, die Kontraste, die Sättigung, die Farben und auch die Schärfe noch optimiert werden. Doch Ziel sollte es sein, möglichst perfektes „Rohmaterial“ zu fotografieren oder zu filmen.

Filmschnitt:

Ein Film entsteht am Schneidetisch! Die aufgenommenen Videosequenzen und der Ton sind nur die notwendigen Zutaten für das endgültige Video. Sie finden unter dem Link gute Beispiele. Erkennen Sie die Prinzipien und lassen Sie sich inspirieren.

Tonbearbeitung:

Schlechter Ton nervt. Unverständlichkeit, wenig Volumen, zu laut oder zu leise und Zischlaute bei der Sprechstimme wirken unprofessionell.

Weitere Impulse:

Ein Beispiel für verschiedene Bearbeitungen des gleichen Filmmaterials:
 

 

Hier ist der Schluss ganz interessant wie mit zwei Kameraeinstellungen der Chor aufgenommen wurde und mit Zwischenschnitten „belebt“ wird.

 

Gestaltungsprinzipien für Fotos und Videosequenzen

Fotografen nannte man früher Lichtbildner. Aus gutem Grund: Ein Bild ist dann gut, wenn die Formatentscheidung, die Komposition, 
die Gewichtung und die Position der Bildelemente kontrastreich harmoniert. Dabei gilt fast immer „weniger ist mehr“. Auch bei einem guten Foto oder einer guten Filmszene gilt es, das Wichtigste in Szene zu setzen und Unwichtiges in den Hintergrund zu rücken. So ist bei einem Portrait z. B. wichtig, dass die Augenpartie „knackscharf“ ist. Schon die Nasenspitze und die Haare dürfen leicht unscharf sein und der Hintergrund sollte dem Namen entsprechend in den Hintergrund treten – also nicht ablenken. Wer eine Kamera hat, bei der man durch die Blendenöffnung die Schärfentiefe steuern kann, kann den Hintergrund verschwimmen lassen. Bei der Handyaufnahme stellt die Automatik meist alles scharf – umso wichtiger ist es, das Hauptmotiv vor einem ruhigen Hintergrund, der nicht ablenkt, abzubilden. Wichtig sind auch die Bild
achsen und die Position der bildwichtigen Elemente. Ein Foto hat mehr Spannung, wenn es nach der Drittelregel gestaltet ist. Das heißt, bauen Sie Spannung auf, indem Sie dominante Bildachsen (z. B. den Horizont) nicht mittig also 1/1 platzieren sondern 1/3 zu 2/3. Beispiele und Erklä
rung erhalten Sie unter dem Link. Auch bei professionellen Fotos werden Sie diese Regel erkennen.

Kameraposition:

Das Gestaltungsprinzip Wichtiges und Unwichtiges, Vorder-, Mittel und Hintergrund gestalterisch auszubalancieren kann durch ent
sprechende Farben und Strukturen unter
stützt werden. Denn manche Farben oder Muster sind auffällig, manche treten zurück. Durch die Position der Kamera und die Wahl des Objektives bzw. das Zoomen (digitales Zoomen beim Handy verschlechtert die Qualität) gestalten Sie das „Lichtbild“. Also bewegen Sie sich, stehen einmal auf einem Stuhl oder einer Leiter, legen Sie sich hin oder gehen Sie wenigstens in die Knie. Schauen Sie genau hin, bevor Sie den Auslöser drücken. Dazu ist der Sucher da! Und halten Sie die Kamera stabil ruhig!

Bildausschnitt:

Menschen sind grundsätzlich neugierig. Suchen Sie deshalb Bildausschnitte, die ungewöhnlich sind. So fesseln Sie den Betrachter. Selbst ein gutes einzelnes Foto kann inspirieren und eine Geschichte erzählen. Denken Sie immer an den roten Faden bei einer Fotosession und beim Videodreh (Drehbuch!).

Emotionen:

Denken Sie daran, mit Ihrer Aufnahme Emotionen zu wecken. Das gelingt z. B., wenn Sie Mimik und Haltung einfangen. Menschen interessieren sich für Menschen! Die Aufnahme des ganzen Chors mit Köpfen in Stecknadelgröße transportiert selten Emotion! Indem Sie den Menschen in Beziehung zum Raum setzen, wecken Sie auch Emotion. Ein kleines Mädchen auf einer großen Bühne wirkt anders als viele Menschen gedrängt auf engem Raum.

Schärfe:

Das Hauptmotiv muss scharf sein (Oder Sie setzten Bewegungsunschärfe bewusst ein). Fehlfokussierte und verwackelte Bilder sind Ausschuss!

Farben:

Erkennen Sie „farbstichige“ Aufnahmen: Das Foto wirkt unnatürlich „kalt“ (= blaustichig) oder zu „warm“ (= rotstichig). Üblicherweise liefert die auto-matische Einstellung des sogenannten „Weißabgleichs“ gute Ergebnisse. Das heißt, egal, ob Sonnen- oder künstliche Beleuchtung, das Foto wirkt wirklichkeitsnah. Manchmal kann es aber notwendig sein, die Kamera z. B. auf Kunstlicht einzustellen.

Kontrast:

Das Auge kann viel mehr Helligkeitsunterschiede wahrnehmen als die Kamera abbilden kann. Sind die Kon
trastunterschiede zu groß (z. B. bei grel
lem Sonnenlicht und starken Schatten) „bricht“ das Foto aus. Diese Fotos und Videos kann man auch mit der Bildbearbeitung nicht mehr retten.

Belichtung:

Ist das Foto oder der Film richtig belichtet, ist es weder zu hell noch zu dunkel. Natürlich gibt es Szenen die eher hell (im Schnee) oder dunkel (Aufführung) sind – aber gerade hier ist es wichtig, richtig zu belichten, damit viele Details zu erkennen sind.

Kameraführung:

Sorgen Sie beim Filmen stets für eine ruhige Kamera. Das gelingt nur mit einem Stativ! Vermeiden Sie hektische und unruhige Schwenks aber auch Zooms während der Aufnahme. Achten Sie einmal bei professionellen Filmen darauf, wie wenig diese Gestaltungsmittel eingesetzt werden. Das klassische Gestaltungsmittel im Film ist der Umschnitt von verschiedenen Kamera
positionen. Nehmen Sie deshalb am besten gleichzeitig mit zwei Kameras auf! So können Sie z. B. Nahaufnahmen und Detailaufnahmen später spannend kombinieren und zusammenschneiden.

Weitere Impulse:

Bild 4 Bild 5 Auszug Roter-Fisch-3_zur Fotografie

 

Ausrüstung für gute Fotos und Videos

Bereiten Sie das Material vor, z. B. Ersatzbatterien oder voll geladene Akkus, genü
gend Speichermedien, Stativ, Aufheller. Wenn Sie sicher gehen wollen, sorgen Sie für eine Ersatzkamera.

Kamera:

Fast alle Kameras, Handys und Tablets können heute Videos auf
nehmen. Natürlich bestehen große qualitative Unterschiede zwischen einem Smartphone und einer digitalen Spiegelreflexkamera oder einer professionellen Videokamera. Aber selbst die heutigen Handys bieten eine Qualität, die vor Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Tipp: Setzen Sie beim Fotografieren und Filmen Ihr Handy auf den Flugmodus. Sonst stoppt ein Anruf die Aufnahme.

Externes Mikrophon:

Die eingebauten Mikrophone lassen sich nur verwenden, wenn keine Störgeräusche vorhanden sind und man nah am Sprecher bzw. der Szene ist. Denken Sie immer daran: schlechte Bildqualität wird eher verziehen als schlechter Ton! Externe Mikrophone gibt es in vernünftiger Qualität schon ab 50 Euro – nach oben keine Grenzen!

Stativ:

Unabdingbar für Videoaufnahmen (dann mit leichtgängigem Videoschwenkkopf), besonders bei schlechtem Licht. Testen Sie vorher, ob Stativkopf mit der Kamera bzw. dem Handy zusammenpassen.

Lichtquellen:

Je besser das Motiv ausgeleuchtet ist, umso besser kommen Farben und Details zur Geltung. Doch Veranstaltungsfotografie soll die Atmosphäre wiedergeben. Nutzen Sie deshalb das vorhandene Licht und optimieren, wenn möglich, die Bühnenbeleuchtung. Fast immer und besonders als nicht Profi verdirbt man durch Blitzen (hässliche Schlagschatten!) das Bild. Auch Gegenlichtaufnahmen (das Licht ist in Richtung Kamera gerichtet) gelingen bei der Veranstaltungsphotografie und auch bei Portraits eher selten.

Kamera-Apps:

Sie erweitern die Funktion der Standard-Kamerafunktionen Ihres Handys. So lassen sich z. B. Weißabgleich, Blende, Belichtungszeit oder Ton individuell einstellen, und das Handy kommt einer „echten“ Kamera noch näher.

Software und Apps für die Bearbeitung von Bildern, Videos und Ton:

Fotos profitieren von der Nachbearbeitung. Ton- und Filmaufnahmen müssen nachbearbeitet werden. Schnittprogramme für Videos sind notwendig, um den Ton passend zu den Filmsequenzen zu schneiden. Einfache Apps sind meist auch leicht zu verstehen, professionelle Schnitt
programme sind komfortabler und können weitaus mehr – sie erfordern aber auch mehr Einarbeitung. Verzichten Sie nicht darauf, Ihr Tonmaterial mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten. „Der Ton macht die Musik“ und guter Ton jedes Video besser!

Team:

Immer hilfreich ist es, wenn Sie bei der Aufnahme notfalls eine/n Assistent/in haben. Oft muss etwas arrangiert oder geholt werden. Auch bei der Nachbereitung profitieren Sie von kompetenter Unterstützung.

Weitere Impulse:

Hier noch eine Liste empfehlenswerter, kostenloser oder kostengünstiger Apps:


Apps zum Fotografieren

Pro Camera
Kann viel und z. B. Bilder ohne Qualitätsverlust als TIFF speichern.
Nur für iPhone.

Cycloramic
Toll für Panoramaphotos.

SlowShutter
Damit kann die Belichtungszeit manuell verlängert werden.


Apps zur Bildbearbeitung

Photoshop Fix und Photoshop Express
Photoshop Fix ist auf die Arbeit mit Fotos spezialisiert und Sie können hier alle wesentlichen Features von Photoshop anwenden. Photoshop Express hingegen hat einen größeren Funktionsumfang und kann auch mit RAW-Formaten umgehen.

Snapseed
Sie ist kostenlos und bietet allerhand Filter und Optimierungsoptionen, wie zuschneiden, Filter anwenden oder Farben korrigieren.

Pixlr
Man muss absolut Profi sein, um mit der Bildbearbeitungs-App schnell gute Ergebnisse zu erzielen.


Movi-Maker-Apps

Google-Film
Vorteile: Fotos und Videos werden automatisch zu einem Video zusammengestellt. Der Schnitt kann manuell angepasst werden. Es geht schnell und ist ansprechend.

Snapmovie
Bedienung und Bearbeitung funktionieren einfach und intuitiv. Verschiedene Formate ( 16:9, 1:1 oder 9:16) möglich.

iMovie
Viele Funktionen verlangen etwas Einarbeitung. Dafür schöne, individuelle Ergebnisse. Nur für iPhone.


Apps und Hardware für Sprachaufnahmen

Easy Voice Recorder
Obwohl die Pro Version einiges mehr kann, überzeugt schon die kostenlose Version.

Rec Forge Lite
Die Klangqualität ist erstaunlich. Die Aufnahmen können in verschiedene Dateiformate wie MP3 oder WAV exportiert werden.

 

Grundsätzlich gilt: Aufnahmen mit dem Handymikrophon bleiben eine Notlösung. Gute Aufnahmen gelingen nur mit einem guten Mikrophon. Bei der Firma Røde kann man/frau (mit Software) fündig werden!


 

Vorbereitung für Film- und Videoaufnahmen

Selten gelingt besonders Gutes ohne entsprechende Vorbereitung. Gerade beim filmen und fotografieren muss man auf den „richtigen Moment“ vorbereitet sein. Eine gute Szene wiederholt sich nicht! Gehen Sie deshalb vor wie ein Profi: Übrigens ist Planung und Vorbereitung auch wichtig, um Zeit und Kosten kalkulieren zu können.

Aufnahmesituation kennen:

Sie müssen vor der Aufnahme eine klare Vorstellung davon haben, welche Motive bzw. Filmszenen Sie später brauchen. Testen Sie vor der Aufnahme die besten Kamerastandpunkte. Sie wollen ja nicht störende Hindernisse im Bild haben oder die Aufführenden und Besucher unnötig stören. Eine gute Aufnahme gelingt nur von einem guten Standpunkt aus! Sie müssen im Voraus wissen, wie die Licht
situation bei der Aufführung sein wird. Noch besser: Sie simulieren die Aufführungssituation ähnlich dem Soundcheck durch einen Beleuchtungstest.

Schriftliche Planung:

Machen Sie sich eine Aufnahmeliste der Motive, die Sie unbedingt „einfangen“ möchten. Denken Sie daran, nicht immer nur den ganzen Chor/Ensemble (Totale) aufzunehmen, sondern auch Ausschnitte (Brustbilder, Portraits, Details). Fotografieren Sie bewusst Hoch- und Querformate. Je nach späterem Verwendungszweck werden Sie froh darüber sein. Gerade für das Internet sind extreme Querformate für Bannerbilder notwendig.

Storybord:

Bei Filmaufnahmen sollten Sie auf ein einfaches Drehbuch niemals verzichten. So wissen Sie schon, welche Filmszenen Sie in welcher Länge für den späteren Schnitt unbedingt brauchen.

Weitere Impulse:

Halten Sie sich am besten an das Prinzip:

So viel Vorbereitung wie nötig, so wenig Aufwand wie nötig!

Die Vorbereitung wird Ihnen dabei helfen, so wenig wie möglich unliebsame Überraschungen am Aufnahmetag zu erleben und so effektiv voranzukommen.

Besonders beim Filmen ist es wichtig, vor dem Dreh schon eine Vorstellung zu haben, wie das Ergebnis aussehen soll. Dazu hilfreich ein sogenanntes Storyboard. Das Storyboard ist letztendlich nichts anderes als der Plan für die Abfolge eines Films. Im Storyboard skizzieren Sie mit Einzelbildern den Handlungsablauf der filmischen Geschichte. Und so erstellen Sie ein Storyboard:

Am besten legen Sie ein Storyboard im Querformat DIN A3 mit verschiedenen Spalten an.

Die Spalten enthalten z. B. von links nach rechts:

  • eine charakteristische Zeichnung der Szene oder Einstellung
    (So kann man sich über eine Art Bildergeschichte den Film vorstellen, auch grobe Skizzen reichen!)
  • die geplante Kameraeinstellung
    (Blende, Brennweite, Belichtung etc.)
  • die geplante Kameraposition
    (Position oder Positionswechsel wie mit einem Schwenk)
  • die schriftliche Beschreibung und Hinweise zur Szene oder Einstellung
    (Hilft, sich das fertige Ergebnis schon im Vorfeld klarer vorzustellen)
  • „Tonspur“ Stimme. Was sagen (oder singen) die Akteure, was sagt der Sprecher im sogenanten Off.
  • „Tonspur“ Musik und Geräusche.
    (Macht das Ganze schon im Vorfeld besser vorstellbar)
  • die geplante Zeit der Szene oder Einstellung
    (Notwendig um den Film schon vor dem Schnitt gut vorzubereiten)

Übrigens geht die Erfindung und Verwendung von Storyboards auf die Disney-Studios zurück.

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